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Wesentliches

Astrologie im Alltag

Was kann die Astrologie im Rahmen des Alltages beitragen? Die Astrologie liefert Hintergründe, Verflechtungen und Verstrickungen familiärer und kultureller Art als Diagnose.

Dadurch ist es möglich, das So-Sein eines Menschen direkter und intuitiver zu verstehen. Die astrologische Diagnose läßt das was Da ist, also das Da-Sein deutlicher hervortreten. Man könnte sagen, es gibt zu jedem Da-Sein ein ganz spezifisches So-Sein, also ein wie bist Du  und dies ist mit Hilfe eines Horoskopes in seiner komplexen Wechselwirkung erkennbar und deutbar.

Jetzt geht es darum, einen Weg zu finden, die Spannung und Diskrepanz zwischen Da-Sein und So-Sein zu erkennen, abzubauen und eine inhaltliche tragfähige Annäherung zu finden. Das Horoskop liefert auch hier dem Kundigen erste Hinweise, welche Liste an Merkmalen erfüllt sein muß, damit dies gelingen kann. Die Unterstützung bei der Umsetzung, beim Durchschreiten der Übergänge ist dann eine hilfreiche Lebensbegleitung.

Die Astrologie bietet also Begleitung auf dem Weg zu sich selbst, der letztlich kein Weg sondern ein Prozess ist.

Der Unterschied

Der Unterschied ist hilfreicher als die Gemeinsamkeit. Mit Hilfe dieser Formel läßt sich das Leben in Gemeinsamkeit deutlich erleichtern. Einer der größten Quellen für tragische Mißverständnisse ist die Bemühung vom Gegenüber verstanden werden zu wollen und den anderen wiederum in seiner Eigenart zu verstehen. Diese Bemühung scheitert seid es Sprache gibt an zwei einfachen Hürden.

Das Verstanden werden wollen setzt eine Erklärung der eigenen Person voraus und das heißt die richtigen Worte, die entsprechend unmißverständlichen Begriffe zu wählen. Nun lautet die einfache Erkenntnis der Sprachforschung: Zu jedem Begriff gibt es einen besseren und zudem hat jeder Begriff wie schon der Philosoph Ludwig Wittgenstein erkannt hat innerhalb eines Sprachspiels eine eigene, eine private Bedeutung. Das heißt nur Mitglieder des selben Sprachspiels, die also lückenlos genetisch und aufgrund Ihrer Sozialisierung identisch sind könnten sich tatsächlich miteinander verständigen. Eltern von eineiigen Zwillingen können hier ein Lied davon singen.

Die andere Hürde ist, daß man sich immer mehr in einer analytischen Verstrickung, einer causalen Ursachensuche befindet und an dieser Unmöglichkeit diese eine Ursache, diesen einen Wesensgrund zu finden, scheitert.

Die Lösung dieses Dilemas liegt im Gegenteil. Gemeinsamkeit entsteht durch erkennbare Unterschiede. Ich muß nicht wissen was der oder die geliebte Person unter einem Begriff genau versteht, wenn ich nur weiß woran ich den Unterschied im Alltag erkennen kann, der dem anderen und mir Verständnis signalisiert. Ich muß also nicht verstehen was ich oder mein gegenüber unter: Ich liebe Dich, versteht. Einzig ein unmißverständliches Signal muß vermittelt werden, wie zum Beispiel ein Kuß, eine empfangene und genommene Blume, ein schweigendes Morgenmuffeln lassen, ein getragener Mühleimer oder vergleichbares. Wichtig ist, daß beide wissen, daß diese Erscheinungen des Alltags einem bestimmten Inhalt signalisieren und keinen privaten anderen telepathisch zu erahnenden. Wenn diese Signale also einen Unterschied zwischen z.B. Ich liebe Dich und ich liebe Dich nur markieren, nicht mehr und nicht weniger als ihn nur zu markieren.